Historisches Ereignis oder: Konzertbericht The Big Four

“The Big Four” könnte viel bedeuten. Spricht man jedoch mit einem Metalfan ist schnell klar, worum es geht: Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax – Die vier großen des Thrash Metals! Diese vier Bands, die Rockgeschichte geschrieben haben, spielten zusammen auf einer Bühne am Samstag in Gelsenkirchen. Eine kleine historische Einordnung – oder eine Nummer kleiner: ein Konzertbericht.

Was in den 1970er Jahren Black Sabbath, Led Zeppelin und Co waren, waren in den 1980er Jahren die Big Four: Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax. Die vier Bands werden (neben Overkill, Testament und Exodus) als die “Erfinder” des Thrash Metal bezeichnet. Dieses besondere Genre des Metals setzt sich aus klassischem Metal (vor allem inspiriert durch die sog. “New Wave Of British Heavy Metal” Bewegung der späten 1970er Jahre in England), Punk-Hardcore-Elementen, schnellen und teilweise komplexe Gitarrenriffs zusammen. Wie facettenreich Thrash Metal ist, zeigen diese vier Bands besonders. Während Slayer kompromisslos brettern, Anthrax teilweise besonders Hardcore-Punk-Einflüsse zeigen, Megadeth den technisch-anspruchsvollen Bereich betonen zeigen sich Metallica als Alleskönner mit einer Prise klassischem Hard-Rock-Einfluss. Alle Bands waren auch mehr oder minder in den 1980er stark verbunden (gemeinsame Konzerte, Bandfreundschaften9, standen sich aber auch stark in Konkurrenz gegenüber. In den 1990er kam es dann zum Bruch und es gab viele Verfeindungen. Besonders Dave Mustaine (Megadeth, der aber 1982 und 1983 Metallica-Mitglied war, wg. seiner Alkoholexzesse aber herausgeworfen wurde), Kerry King (Slayer, der aber auch teilweise bei Megadeth aushalf) und Lars Ulrich (Metallica) waren vorne mit dabei, wenn es um Streitigkeiten und sog. press feuds (blödsinnige Auseinandersetzungen über die Presse) ging. Anthrax legte sich zwar nicht mit anderen an, aber Bandintern gab es viele Probleme und Neubesetzungen. Musikalisch entfernten sich in den 1990ern auch alle Bands vom Thrash Metal: Megadeth versuchten melodiösen Hardrock mit einem Sänger Dave Mustaine, der ein begnadeter Leadgitarrist und Songschreiber ist, aber dessen Gesang an einen kastrierten Dackel erinnert; Slayer orientierten sich an der Nu Metal Bewegung, was der Band viel Spott und Hohn der alten Fans brachte; Metallica gaben den Metal komplett auf und widmeten sich dem Hard-Rock mit Blues- und Countryeinflüssen; Anthrax versuchte es mit Crossover und machte Platten mit Public Enemy.
Mitte des letzten Jahrzehnts kam jedoch der Wandel: Der gute alte Thrash Metal ist zurück, die Bands konzentrierten sich auf das, was sie am besten können: Vollgas auf der Bühne geben! Besonders sei hier Metallicas Death Magnetic (2008) erwähnt, das keine billige Kopie ihrer Scheiben aus den 80ern ist, aber dennoch zeigt, wie Thrash Metal im neuen Jahrtausend klingen kann.

Nun war es also soweit. Alle vier auf einer Bühne! An einem Tag! Sowas konnte ich mir vor 5-10 Jahren nicht mal in meinen schönsten Träumen vorstellen. Mit zwei Freunden ging es also zum Konzert. Da ich einen Tag vor dem offiziellen Ticketverkauf zuschlagen konnte, habe ich mir die besten Karten überhaupt gesichert: Front of Stage – Direkt vor der Bühne, noch vor dem ersten Wellenbrecher. Angekommen in der (für mich als BVB-Fan verbotenen) Stadt Gelsenkirchen ging es relativ fix vor die Bühne und pünktlich um 17 Uhr legte die erste Band los.

Anthrax – die Partycrew

Bei Anthrax hört man die Punkeinflüsse schon stark heraus, die Musik ist für einen Opener somit wunderbar geeignet, um die Leute in Stimmung zu bringen. Leider ist Anthrax auch die Band von den Vieren, die am “unbekanntesten” ist. Somit gab es vor der Bühne nicht so viele, die alle Songs wiedererkannten. Abgesehen von Got The Time, dem bekannten Joe Jackson Cover (ein Klassiker im Set von Anthrax), gab es eigentlich alles, was man so in 45 Minuten unterbringen kann. Für mich waren Caught In A Mosh, Madhouse, Antisocial und I Am The Law die Favoriten. Der Sound war gut. Leider war das einzige noch aktive Gründungsmitglied Scott Ian nicht mit von der Partie, da er vor kurzem Vater wurde und bei seiner Familie in den USA blieb. Die Vertretung war aber amtlich: es spielte Andreas Kisser von Sepultura. Der bekennende BVB-Fan aus Brasilien fragte das Publikum kurz vor dem Ende des Sets auch: “So, are any fans of Schalke here? No? Bayern? No? But Borussia Dortmund, right?”. Dann spielte Anthrax noch einen kleinen Jam des Sepultura-Klassikers Refuse/Resist. Dass die Fünf auf der Bühne Spaß hatten konnte man nicht übersehen – vor knapp 60.000 Fans zu spielen würde Anthrax allein selbst nie hinbekommen; bei ihnen allein würden vermutlich eher max. 600 Zuschauer Eintrittsgelder bezahlen. Zu Unrecht, denn Anthrax waren sicherlich die größte Überraschung des Tages. [Komplette Setlist hier]

Übrigens: Die Wörter “moshen” oder auch “Moshpit” stammen von Anthrax und hatten vor den 1980er Jahren keine Bedeutung. Die Songs Caught In A Mosh (Anthrax) und Milano Mosh (von S.O.D., einem Nebenprojekt des Anthrax-Gitarristen Scott Ian) prägten den Begriff.

Megadeth – die Techniker

An Dave Mustaine scheiden sich die Geister. Ein einfacher Mensch ist er sicherlich nicht. Aber er hat mit den Alben Peace Sells… But Who’s Buying? und Rust In Peace zwei Albenmeilensteine des Metals geschrieben. Aber irgendwie lief es gestern nicht so richtig bei Megadeth: Der Sound war schlecht, Mustaines Stimme war schlechter als sie ohnehin schon ist und richtig motiviert wirkten die Band irgendwie auch nicht. Selbst Klassiker wie Peace Sells, Holy Wars… The Punishment Due und Symphony Of Destruction zündeten nicht richtig. Schade! [Komplette Setlist hier]

Slayer – die Kompromisslosen

Auf Festivals und Konzerten ist es bekannt: ist man bei einer Band, dessen Konzert nicht so wirklich überzeugt, gibt es die “SLAYER! SLAYER!” Rufe. Denn bei Slayer weiß man, was man bekommt. Aggressiven, kompromisslosen Thrash Metal! Da wird geknüppelt was das Zeug hält. Viele würden sagen: dann kann das ja keine gute Musik sein! Genau das Gegenteil ist der Fall. Das Album Reign In Blood (1986) kann als Thrash Metal Bibel bezeichnet werden – so muss Metal klingen (produziert wurde das Album übrigens von Rick Rubin, der ebenso 2008 Metallica produzierte und zuvor Run DMC, Johnny Cash, Red Hot Chili Peppers und viele mehr). Auch das 1990er Werk Season In The Abyss ist göttlich. Nach einigen Irrungen und Verwirrungen in den 1990ern und einem anderen Drummer, gibt es seit einiger Zeit wieder Slayer, so wie sie alle lieben. Und so waren es gestern auch die alten Klassiker, die fast den kompletten Innenraum zum Moshpit verwandelte: Postmortem, Dead Skin Mask, Black Magic und – natürlich – Raining Blood. Auch Slayer mussten mit einem Ersatzmann spielen: Jeff Hanneman konnte wg. eines Spinnenbiss (mehr Metal geht nicht!) nicht spielen. Er wurde von Gary Holt (Exodus) vertreten (nebenbei: Exodus und Sepultura (wg. Andreas Kisser, siehe oben) gehören eindeutig auch zu den ganz großen des Thrash Metals!).
Für Warmduscher war das nix. Leider war der Sound nicht ganz optimal, aber wen interessiert das schon, wenn Tom Araya sich die Seele aus dem Leib schreit, Kerry King mosht wie niemand anders und Dave Lombardo das Schlagzeug kaputt ballert. [Komplette Setlist hier]

Metallica – the biggest one!

Meine Liebe zu Metallica begann Mitte der 1990er Jahre als mich Songs wie Fuel und The Memory Remains zu der kalifornischen Metalband brachte. Lustigerweise waren die damaligen Alben eher rocklastig, aber nach und nach legte ich mir dann den kompletten Backkatalog zu und das ältere Material sagte mir mehr als die aktuellen Scheiben zu. So war, ist und wird Master Of Puppets (1986) wohl mein absolutes Lieblingsalbum aller Zeiten bleiben. Obwohl ich das Album geschätzte tausend Mal gehört habe, es wird nie langweilig!

Nach einer längeren Umbaupause war es endlich so weit: die Jungs älteren Herren (gehen alle auf die 50 zu!) bretterten direkt zu Beginn den allerersten aufgenommen Song der Band überhaupt hin: Hit The Lights. Der Song, der auch auf der ersten LP Kill ‘Em All erschien, wurde vorab 1982 schon auf der Kompilation Metal Massacre veröffentlicht. Direkt danach kam der absolute Übersong: Master Of Puppets, der bei keinem Konzert der Band fehlen darf. Da das Konzert in Gelsenkirchen nun mein mittlerweile neuntes Metallicakonzert war, freut man sich natürlich immer besonders über Überraschungen. Metallica sind dafür bekannt, dass sie von Show zu Show die Setlist wechseln (siehe unten). Für die Songauswahl ist vor allem der Schlagzeuger Lars Ulrich verantwortlich, der sich bei der Auswahl der Songs viel Mühe gibt: er vergleicht vor der Show die Setlists der letzten Shows (es gibt viele Fans, die der Band von Konzert zu Konzert nachreisen!) und auch der letzten Shows am gleichen Ort oder in der Umgebung der letzten Jahre. Dadurch werden Wiederholungen reduziert und den Fans wird (abgesehen von den Must-Have-Klassikern) viel Abwechslung geboten. So war es dann auch gestern: Mit dem dritten Song The Shortest Straw spielten sie ein leider völlig unterschätzten Song vom Album And Justice For All (1988). Auch das Instrumental The Call Of Ktulu (1984) war eine große Überraschung. Metallica schmissen auch die generelle Struktur ihrer Setlists über den Haufen: als letzten Song gibt es seit 2004 fast ohne Ausnahmen den Mitgröhlhammer Seek And Destroy. Gestern gab es ihn allerdings bereits als vierten Song, was den Showbeginn perfektionierte. Neben den Songs, die wahrlich für das Stadion geschaffen worden zu sein scheinen, The Memory Remains, Sad But True, One (das wieder einmal durch eine beeindruckende Pyroshow faszinierte), For Whom The Bell Tolls und Enter Sandman gab es zur Zugabe noch einmal richtige Knaller. Nach einer kurzen Pause wurden zusätzliche Gitarren- und Bassverstärker, sowie Snaredrums auf die Bühne gebracht. Metallica kamen gemeinsam mit Megadeth und Anthrax auf die Bühne (Slayer mussten einen Flug erwischen) um einen Song von Diamond Head zu spielen: Helpless. Diamond Head gehörte zu einer der prägenden Bands der NWOBHM-Bewegung (New Wave Of British Heavy Metal, siehe oben) und inspirierte wohl alle der Big Four Bands. James Herfield (Metallica) Arm in Arm mit Dave Mustaine (Megadeth, ex-Metallica, viele Streitigkeiten!) zu sehen – ja, das brachte dem ein oder anderen Metaller Tränen in die Augen. Danach gab es noch einmal Metallica Pur mit zwei ihrer absoluten Metalbrettern Battery und Creeping Death. [Komplette Setlist, Fotos und (bald auch) Video hier]

Nach guten fünf Stunden Metal ging es dann gegen 23 Uhr nach Hause. Der Nacken schmerzte, die Shirts waren nassgeschwitzt und rochen nach dem umherfliegenden Bier (im Moshpit bleiben Getränke üblicherweise nur selten in ihren Bechern) und die Ohren piepten. Mehr Anzeichen für ein gelungenen, unvergesslichen Tag gibt es nun wirklich nicht!

Nachtrag: Organisation vor Ort

DerWesten berichtet auf seiner Internetseite von “erschreckenden” Szenen. Dies kann ich leider bestätigen. Nicht nur, dass es für ein Minifestival, bei dem der Eintritt ab 15 Uhr möglich war und mit dem Ende erst nach 23 Uhr zu rechnen war, ungenügend ist, nur zwei Getränkestände im Innenraum anzubieten, es ist ebenfalls eine Unverschämtheit nur einen (!) Grillstand im Innenraum aufzubauen Andere Mahlzeiten konnten, so wie ich das überblicken konnte, nicht erworben werden. Die Halle konnte, abgesehen von einem kleinen Bereich mit Dixi-Toiletten (viel zu wenige), anders als bei DerWesten beschrieben, nicht verlassen werden. Gelsenkirchen steht anscheinend nicht nur für schlechten Fußball, sondern auch für eine schlechte Organisation.

Meine Metallica-Statistik

Da ich diesen Blogpost auf der Zugfahrt von NRW nach Berlin schreibe, bleibt mir auch viel Zeit, mal etwas zu recherchieren. Wie bereits erwähnt, gibt es bei jedem Metallica Konzert immer mal verschiedene Songs zu hören. Das Big Four Konzert war mein neuntes nach Berlin 2003, Gräfenheinichen/Ferropolis 2003, Köln 2003, Gelsenkirchen 2004, Rock Am Ring 2008, Berlin 2008, Oberhausen 2009 und Köln 2009. Folgende Tabelle (57 verschiedene Songs) enthält viele Raritäten, die den ein oder anderen Metallicafan vermutlich neidisch werden lässt:

Song Wie oft gespielt?
Master of Puppets 9
Seek & Destroy 9
Enter Sandman 8
One 8
Sad But True 8
Nothing Else Matters 7
Blackened 6
For Whom The Bell Tolls 6
Creeping Death 5
Frantic 5
Battery 4
Fade To Black 4
St. Anger 4
Welcome Home (Sanitarium) 4
Broken, Beat & Scarred 3
Fuel 3
Harvester Of Sorrow 3
No Remorse 3
That Was Just Your Life 3
The Day That Never Comes 3
The End Of The Line 3
The Thing That Should Not Be 3
Wherever I May Roam 3
…And Justice For All 2
All Nightmare Long 2
Bleeding Me 2
Blitzkrieg 2
Cyanide 2
Die, Die My Darling 2
Fight Fire With Fire 2
Hit The Lights 2
Ride The Lightning 2
Am I Evil? 1
Breadfan 1
Damage, Inc 1
Devil’s Dance 1
Dirty Window 1
Disposable Heroes 1
Dyers Eve 1
Helpless 1
Holier Than Thou 1
I Disappear 1
Jump In The Fire 1
King Nothing 1
Leper Messiah 1
Metal Militia 1
Motorbreath 1
My Apocalypse 1
Of Wolf And Man 1
Overkill 1
The Call Of Ktulu 1
The Four Horsemen 1
The Judas Kiss 1
The Memory Remains 1
The Shortest Straw 1
Until It Sleeps 1
Whiplash 1
10 Antworten
  1. christoph tanner
    christoph tanner says:

    Geiler Bericht! Teile Deine Meinung zu allen 4 Konzerten voll und ganz! Leider hat bei Slayer der “Druck” der Musik vollkommen gefehlt – der Mischer war wohl besoffen oder taub… Und ja, ich bringe es auch schon auf eine ganze Menge an Metallica-Konzerten – die Setlist hat mich dann aber wirklich voll und ganz überrascht – The Call Of Ktulu zu spiele war einerseits sehr mutig aber absolut geil. Habe die 650 km zurück in die Schweiz vollauf befriedigt unter die Räder genommen…

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  2. raceturtle
    raceturtle says:

    Super Bericht. Ich bin vorwiegend wegen Metallica 480 km angereist und jeder km hat sich sowas von gelohnt! Metallica ist und bleibt für mich the one and only!!! Das Konzert war Hammer, keine “Schnulzen”, schön hart – und der Sound auf der Gazprom-Tribüne übrigens absolut i.O. :-)
    Entsetzt war ich allerdings auch über einige organisatorische Mängel in der Arena und in Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr – hier waren Nerven aus Stahl gefordert! Hoffen wir, dass Veranstalter und Stadt aus dem Chaos lernen.

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  3. Sascha
    Sascha says:

    Echt cooler Bericht und beeindruckende Statistik! Ich war vom ganzen Event nicht so überzeugt. Alleine das man für Front Of Stage extra Tickets kaufen muss, fand ich zielich ätzend. Liegt wohl auch daran, dass ich keine bekommen habe! Kenne das halt noch anders von früher. Man muss nicht mit allem Kohle machen! Früher haben wir uns nach vorne gekämpft!! Ich hatte das Glück, die Big 4 letztes Jahr schon in der Schweiz zu sehen und da war es irgendwie noch eine Ecke besser!! Lag vermutlich auch am Wetter (ab Konzertbeginn) und der Schlammschlacht am Boden! Alle die dabeo waren, wissen was ich meine!! Rock am Ring 2006 war das BESTE Konzert von Metallica überhaupt (von denen , die ich gesehen habe). 20 Jahre Master Of Puppets! Mehr muss ich wohl nicht sagen!! Ach ja, und Schande über die Organisation am Wochenende! Meine Schwester stand von der Getränkebude, als es schlimm wurde!!
    Horns up, metalheads!

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  4. SKOSCHI
    SKOSCHI says:

    Erscheint mir gut recherchiert und gut rüber gebracht, Dein Bericht! Auf dem SLAYER-Bild bin ich ja sogar drauf—okay…zumindest hat Deine Kamera den Bereich abgedeckt, in dem ich “verweilte”! ;o))

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  5. shago
    shago says:

    Alles in allem kein schlechtes Review. Ich war selbst nicht dabei, sondern hatte das Glück in Sofia dabei zu sein. Im großen und ganzen Teile ich sogar deine Meinung zu den Bands: Metallica, die größten, der wohl beste Act, die bekanntesten, Anthrax, die unbekannten, diee in Sachen Stimmung schwere Geschütze auffahren und Slayer, für die es sich wieder sehr lohnt, Geld auszugeben. Aber bitte was soll das mit Megadeth? Eine sehr geschichtsträchtige, gut organisierte und musikalisch sehr gute Band, wie all die anderen zweifelsohne auch!
    Während ich diesen Bericht gelesen habe kam mir immer mehr der Verdacht auf, dass es sich hierbei wieder um einen Metallica-Liebhaber in Verbindung mit einem automatischen Megadeth-Hasser handelt. Ich nehme es zur Kenntnis wenn du diese Band nicht magst, aber Kommentare wie “Mustaines Stimme klang schlechter als sie eh schon ist” haben für mich kein bisschen Objektivität. Entschuldigung, aber ich kann deine anscheinend primitive Meinung über sie nicht teilen. Habe sie letzte woche erst in Hamburg, und vor 2 Jahren im Rahmen der Priest-Feast Tour gesehen, und kann nicht über sie klagen. Und eine schlechte Abmischung oder unzureichenden Sound kann ja wohl jede Band mal erwischen. Und verstehe mich nicht falsch, ich mag alle der 4, und habe bis auf Anthrax jede mindestens schon einmal vorher gesehen, aber einige Teile dieses Reviews sind schiere Subjektivität und Sympathie/Antipathie.

    Antworten
    • henningtillmann
      henningtillmann says:

      Liebe(r) shago,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Aber ich kann dir versichern: aus dem Alter „Metallca ist cool, Megadeth ist doof“ bin ich raus :-). Ehrlich gesagt, habe ich mich auf Megadeth sehr gefreut, da ich sie zuvor noch nicht live gesehen habe. Ich finde auch, dass Rust in Peace und Peace Sells zwei der besten Metalalben überhaupt sind. Dennoch: die Performance war schwach und Megadeth sind im Gegensatz zu den anderen drei echt untergegangen. Werde sie mir bestimmt aber nochmal anschauen, vielleicht war es ja einfach nur eine schlechte Tagesform.

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  1. [...] Historisches Ereignis: Was habe ich denn da ausgegraben? Das ist ja inzwischen tatsächlich schon historisch, die Tour der “Big Four”… [...]

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