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Tausende Besucher und Besucherinnen des Erotikportals Redtube wurden abgemahnt, viele weitere sollen folgen. Kurz vor Weihnachten ist bei den Menschen Geld da und kaum jemand spricht gerne über eine Abmahnung wegen pornographischen Videos. Doch diese riesige Abmahnwelle hat einen enorm bitteren Beigeschmack: Zum ersten Mal überhaupt gibt es massenweise Abmahnungen wegen Streaming und nicht wegen File-Sharing. Die große Frage ist: Wie sind überhaupt die IP-Adressen der Nutzer ermittelt worden? Fünf Varianten gibt es. Weiterlesen

Seit einigen Jahren ist das Begriff des Web 2.0 in aller Munde. Webdienste wie MySpace, Facebook, Twitter oder YouTube sind Prototypen des sozialen Netzwerkens, die gesellschaftlich vermutlich den größten Teil der Definition des Web 2.0 ausmachen. Technisch gesehen hat sich auf den ersten Blick in den letzten 15 Jahren wenig getan: Webseiten werden weiterhin in der Seitenbeschreibungssprache HTML dargestellt (mehr und mehr durch Cascading Style Sheets ergänzt), das Anwendungsprotokoll lautet immer noch HTTP und zur Anzeige von Websites werden weiterhin Webbrowser verwendet. Doch das Konzept von Webseiten hat sich geändert: Während im (informellen) Web 1.0 Inhalte lediglich dargestellt und präsentiert wurden, liegt der Fokus nun auf Interaktion und die Einbringung der Inhalte der Nutzer. Durch die Interaktion des Nutzers werden auch an die Webdienste höhere Anforderungen gestellt; sie dürfen Inhalte nicht mehr nur darstellen, sie müsse die Inhalte veränderbar machen. Websites dürfen sich also nicht mehr „gedrucktes Papier auf dem Monitor“, sondern interaktive Anwendungen sein. Diese müssen schnell (wenig Traffic), skalierbar (Stichwort: mobiles Internet) und dynamisch sein.

Der folgende Text ist ein Auszug aus einer Ausarbeitung, die ich für den Vertiefungskurs „Spezielle Techniken der Rechnerkommunikation“ an der Humboldt Universität zu Berlin geschrieben habe. Weiterlesen