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Gestern tagte der Unterausschuss Neue Medien des Deutschen Bundestages. Es ging vor allem um die Datenschutzprobleme, die durch den Like-Button von Facebook verursacht werden. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH) drohte Websitebetreibern gar mit Bußgeldern in Höhe von 50.000 Euro, wenn auf der entsprechenden Website ein „Like“-Button eingebaut ist. Doch das, was Facebook macht, gibt es bereits seit 20 Jahren. Der Übeltäter ist ein einfaches Bild. Ein interaktives Beispiel.

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Seit einigen Jahren ist das Begriff des Web 2.0 in aller Munde. Webdienste wie MySpace, Facebook, Twitter oder YouTube sind Prototypen des sozialen Netzwerkens, die gesellschaftlich vermutlich den größten Teil der Definition des Web 2.0 ausmachen. Technisch gesehen hat sich auf den ersten Blick in den letzten 15 Jahren wenig getan: Webseiten werden weiterhin in der Seitenbeschreibungssprache HTML dargestellt (mehr und mehr durch Cascading Style Sheets ergänzt), das Anwendungsprotokoll lautet immer noch HTTP und zur Anzeige von Websites werden weiterhin Webbrowser verwendet. Doch das Konzept von Webseiten hat sich geändert: Während im (informellen) Web 1.0 Inhalte lediglich dargestellt und präsentiert wurden, liegt der Fokus nun auf Interaktion und die Einbringung der Inhalte der Nutzer. Durch die Interaktion des Nutzers werden auch an die Webdienste höhere Anforderungen gestellt; sie dürfen Inhalte nicht mehr nur darstellen, sie müsse die Inhalte veränderbar machen. Websites dürfen sich also nicht mehr „gedrucktes Papier auf dem Monitor“, sondern interaktive Anwendungen sein. Diese müssen schnell (wenig Traffic), skalierbar (Stichwort: mobiles Internet) und dynamisch sein.

Der folgende Text ist ein Auszug aus einer Ausarbeitung, die ich für den Vertiefungskurs „Spezielle Techniken der Rechnerkommunikation“ an der Humboldt Universität zu Berlin geschrieben habe. Weiterlesen