Der Facebook-Like-Button oder: das Datenschutzproblem seit 20 Jahren (PrivacyImg)

Gestern tagte der Unterausschuss Neue Medien des Deutschen Bundestages. Es ging vor allem um die Datenschutzprobleme, die durch den Like-Button von Facebook verursacht werden. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH) drohte Websitebetreibern gar mit Bußgeldern in Höhe von 50.000 Euro, wenn auf der entsprechenden Website ein “Like”-Button eingebaut ist. Doch das, was Facebook macht, gibt es bereits seit 20 Jahren. Der Übeltäter ist ein einfaches Bild. Ein interaktives Beispiel.

PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel. Konfiguration ueber http://tilli.me/privacyimg
PrivacyImg: Ein interaktives Beispiel für Übertragung von HTTP-Kopfdaten
durch Einbindung von Grafiken. Konfiguration und Löschung der Daten hier möglich.

Ich muss zu Beginn etwas ausholen, um die technischen Grundlagen etwas zu verdeutlichen. 1989 begann die Entwicklung der Web-Protokolls HTTP und der Seitenbeschreibungssprache HTML. Beide zusammen sind die elementaren Grundlagen des größten und meistgenutzten Teil des Internets: das World Wide Web. Seit (fast) ganz zu Beginn von HTML ist es möglich, Bilder und Grafiken auf Webseiten einzubauen. Dabei ist es vollkommen egal, ob die einzubindende Grafik auf dem gleichen Server wie auch die Website selbst liegt oder aber auf einem fremden Server, der tausende Kilometer entfernt ist. Dies hat auch einen guten Grund: Manchmal handelt es sich um dynamische Bilder (z. B. Hit-Counter), die nicht auf dem eigenen Server generiert werden können oder der eigene Traffic (Datenverkehr) ist beschränkt und man ist auf leistungsfähigere andere Server angewiesen. Damit ein Webbrowser Dokumente (und auch Bilder) darstellen kann, stellt der Computer des Site-Besuchers eine HTTP-Verbindung zu den Webservern her. Bei jeder Verbindung werden sogenannte Kopfdaten übertragen (manche von HTTP selbst, andere von darunterliegenden Protokollen wie TCP oder IP), die einige Informationen über den Websitebesucher beinhalten, u. a. die IP-Adresse oder aber Cookies, die für die aufzurufende Website (genauer gesagt: Domäne/Server) angelegt wurden. Außerdem wird ein sogenannter Referrer übertragen; also die Webadresse, von der man zuvor kommt. Bei Bildern heißt dies: Die Website, die das aufzurufende Bild enthält. All dies ist schon seit 20 Jahren so.

Gestern sagte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, im Unterausschuss Neue Medien, dass es prinzipiell zwei Arten von Einbindung fremder Inhalte gibt: einerseits die Verlinkung und andererseits Frames oder Skripte. Diese Aussage enthält gleich zwei Fehler.

  1. Eine Verlinkung ist keine Einbindung. Inhalte von fremden Server werden eben nicht abgerufen. Der/die Nutzer/in kann durch einen Klick eine andere Seite aufrufen.
  2. Natürlich gibt es die Einbindung von fremden Inhalten in Form von Frames oder Skripten. Aber die häufigste Einbindung fremder Inhalte sind einfache Grafiken, die über das HTML-Tag <img /> geladen werden. Natürlich kann es sich auch um sog. Stylesheets oder andere Dateitypen handeln.

Das interaktive Beispiel

Nach dem Unterausschuss habe ich kurzerhand ein kleines Beispiel programmiert. Die oben angezeigte Grafik läuft auf dem Server tilli.me und legt auf drei verschiedene Arten Bewegungsprofile an. Wohl gemerkt: Es handelt sich hierbei um eine Grafik! Die Datensätze werden anhand der IP-Adresse, einer einzigartigen Computerkennung (Cookie) und eines Nicknames erhoben. Das letzte Beispiel soll somit das Verhalten eines Social Networks andeuten. Damit das Beispiel eindrucksvoll sein kann, wäre es gut, wenn andere Websites die Grafik für Demonstrationszwecke übernehmen (siehe unten). Auf der Konfigurationsseite kann der Nickname angepasst werden, alle gespeicherten Datensätze angezeigt und auch gelöscht werden. Die Daten werden nach 14 Tagen auch automatisch gelöscht.

Was heißt das für den Datenschutz?

Das Problem (?) von Facebooks Like-Button ist somit nicht neu. Natürlich hat man durch eine Skript-Einbindung (JavaScript) noch mehr Möglichkeiten als durch ein Grafikeinbindung (z. B. nicht nur zu speichern welche Seiten besucht werden, sondern auch was dort gemacht wird). Die Grundprobleme bleiben aber: bei beiden werden Bewegungsprofile möglich und bei beiden können sie ggf. einer Person zugeordnet werden. Werbeunternehmen machen dies schon lange. Bei Facebook (aber auch anderen sozialen Netzwerken) sogar direkt zu einem Klarnamen. Wenn ich somit auf der PrivacyImg-Konfigurationsseite meinen richtigen Namen als Nickname hinterlege und die Grafik auf Websites vielleicht sogar als 1×1 Pixel große Grafik einbinde (praktisch unsichtbar), kann ein Tracking entstehen, das personengebunde Aktivitäten im Netz protokolliert, ohne dass ich es (im Gegensatz zum sichtbaren Like-Button) mitbekomme.

2-Click-Social-Media-Buttons sind keine Lösung

heise.de hat auf seiner Website eine 2-Klick-Lösung eingeführt, die viele andere Websites übernommen haben. Damit ist es möglich, die Funktionalität von Facebook & Co erst nach einem Klick zu aktivieren (Opt-In). Doch konsequenterweise müsste auch jede Grafik, jede Werbeanzeige (die es auf heise.de auch gibt), erst per Opt-In des Besuchers bzw. der Besucherin aktiviert werden. Werden beispielsweise Google AdWords eingebunden, werden ebenfalls IP und Identifikationsmerkmale (Cookies) an Google übertragen, die u. U. mit einem eingeloggten Google-Konto abgeglichen werden können. Da frage ich mich: Warum soll dies bei Facebook untersagt werden, bei Google aber nicht? Und wie sieht es mit Einbindung von YouTube-Videos oder Flickr-Bildergalerien aus? Bei beiden werden ebenfalls per Skripte fremde Serverinhalte eingebunden, die ein Bewegungsprofil ermöglichen. Konsequenterweise müsste auch dies nur per Opt-In, also Zwei-Klick-Lösung eingebunden werden.

Nein, hier geht es nicht um Facebook oder Google. Die technischen Grundlagen des Webs sind einfach anders als es die deutsche Gesetzeslage aktuell vorsieht. 20 Jahre lang ist das aber nicht groß aufgefallen. Ich möchte mit diesem Artikel nicht Facebook & Co in Schutz nehmen. Im Gegenteil, es gibt sicherlich viel berechtigte Kritik an dem Unternehmen. Nur es bringt nichts, Schnellschüsse wie den Kampf gegen den Like-Button zu beginnen. Wir benötigen eine ruhige Diskussion über Datenschutz, die den technischen Status quo nicht unbeachtet außen vor lässt.

Blogger, bitte mitmachen!

Falls ihr euch für das Thema interessiert, wäre es toll, wenn ihr einfach nur die obige Grafik wie folgt einbindet und in einem kurzen Text auf diese Artikel verlinkt. Die Grafik muss so eingefügt werden:

<img style="border: 2 px solid black;" src="http://tilli.me/privacyimg/einbild.png" alt="PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel." width="400" height="400" />

Informiert mich kurz und ich verlinke (nein, ich binde nicht ein :-)) euren Artikel.

Folgende Blogs haben die Grafik eingebunden:

  1. lumma.de
  2. pfannenwender.de
  3. Wirtschaftsfaktor Sprache
  4. werning.com
  5. pottblog.de
  6. LEGALIT.de
  7. blog.stecki.de
  8. rowi.standardleitweg.de
  9. ben82cgn.wordpress.com
  10. jawl.net
  11. vogelgesang.cc
  12. martins-fahrradblog.blogspot.com
  13. kreativbuero.de
  14. dagger.twoday.net
  15. meldekasten.de
  16. horax.io
  17. datenschutzbeauftragter-info.de
  18. penzweb.de
  19. spreeblick.com
  20. eriksblogpage.wordpress.com
  21. wirres.net (sehr lesenswert!)
  22. Dies sollte für einen groben Überblick reichen. Viele weitere Seiten sind unten in den Kommentaren/Trackbacks zu finden.
60 Antworten
  1. Pingu
    Pingu says:

    Hi Henning,

    Deine Erkenntnis, dass das Gesetz nicht mit der technischen Basis konform geht ist korrekt.

    Nach der aktuellen Gesetzeslage muss jede Übermittlung von Daten an Dritte zur Verarbeitung durch diese muss durch den Nutzer zugestimmt werden. Dabei muss der Nutzer natürlich die Möglichkeit haben dem zu zustimmen. Das führt automatisch zu den Situation, dass die technische Grundlage des WWW das direkte Einfügen von “fremden” Inhalten nach der deutschen Gesetzeslage nicht erlaubt ist. Das war in gewisser Weise auch nicht wirklich ein Problem, da Anbieter in den letzten 10 Jahren sowieso dazu übergangen sind, dass ihre Inhalte nicht durch “Fremde” eingebunden werden können. Dies geschieht unter dem Mantel der sogenannten “Bandwith Hog”. Mit Web2.0 hat dazu erst wieder eine Gegenbewegung angefangen. Im Web2.0 ist es gerade zu das Interesse das Inhalte durch Fremde automatisch eingebunden werden. Facebook ist jetzt hier der Aufhänger. Dies aber eben nicht von ungefähr. Dies hängt damit zusammen, dass Facebook scheinbar nicht kooperiert mit den Datenschützern. Facebook ist komplett intransparent was es mit seinen Benutzer-Daten macht. Inzwischen ist mir durch ein Useability-Labor sogar bestätigt worden, dass Facebook Useability-Tests durchführt, um die Privacy-Control explizit zu verstecken. Während andere Firmen Useability-Tests nutzen um den Zugang zu Funktionen zu verbessern nutzt Facebook eben solche Tests um genau diese Funktionen zu verstecken. Facebook hat sich also selber ins Ziel der Datenschützer geschoben.

    Wenn Facebook offener und transparenter kommunizieren würde, wäre dies wahrscheinlich nicht passiert. Wenn man schaut, es findet keine gleichartige Kampagne gegen Google+ statt. Warum? Weil Google viel offener in der Kommunikation ist. Außerdem macht Google+ die Kontrolle über diese Information sehr einfach. Selbst das Löschen eines Google+ Profils ist ganz einfach und sofort möglich.

    Vielleicht sollte man sich einfach mal darüber Gedanken machen.

    Antworten
    • stevie wonders
      stevie wonders says:

      Lieber Pingu,
      warum google+ nicht im Fadenkreuz von Datenschützern ist, könnte natürlich auch daran liegen, dass es noch nicht 10 Jahre existiert.
      Das Problemauf das Henning hinweist ist doch, dass eine rechtliche Kontrolle von Facebook (google, Apple, Amazon…) nur möglich ist, wenn kompetente technisch vorgebildete Fachleute sich mit dem Thema befassen.
      denn dann kommt eben so ein irrelevanter Quatsch heraus.
      Insofern Danke Henning für deinen erhellenden Beitrag und das nette BEispiel.
      Werde wohl öfter vorbeischauen,

      Stevie

      Antworten
  2. Jan Dark
    Jan Dark says:

    Danke für das Aufnehmen des Themas. Ich habe den Stream gestern auch gesehen und war entsetzt über die Ansicht von Schaar, dass die Deutschen jetzt einen Sonderbehandlung bekommen sollen und von den anderen 8 Mrd. Erdbewohnern stigmatisiert werden sollen, dadurch jedes Einbinden von Inhalten dritter Anbieter persönlich bestätigt werden soll.

    Dieses Beharren der in die Jahre gekommenen Grünen Schaar und Weichert auf Gesetzen aus den 80er Jahren, als es darum ging, die Terroristenjagd des Horst Herold auf ein vernünftiges Maß einzuschränken, führt uns nicht weiter. National-Soziale Netzwerke, wie in Kiel vorgeschlagen sind kein Weg.

    Wir werden uns fundamental die Fragen stellen müssen, ob wir dieses Abwürgen des Internets durch mangelnde Technikkompetenz von Juristen weiter wollen, oder ob wir uns einem effektiven Datenschutz widmen wollen.

    Die Frage ist hier, wie man Datenmissbrauch durch Facebook oder Drittanbietern begegnet. Sollen wir es im rechtlichen Raum machen, so wie der österreichische Stuedent, der Anzeige gegen Facebook erstattet hat und der irische Datenschutzprüfer jetzt eine Woche Fakten prüft (statt wie Weichert im “Rein der Mutmaßungen” verharren (O-Ton Weichert zu seiner Untätigkeit an der Quelle)). Oder wollen wir Milliarden Menschen sagen, wir lösen das technisch mit Plugins für Browsern, Opt-Ins, Opt-Outs, Lösungen, die wir für Browser von Twitter, Apple und anderen nicht haben und den Bürgern Sicherheit nur vorgaukeln wie Weichert mit seiner Piwik-Werbung? Nur weil einer wie Facebook Mist macht? Das verstößt gegen das Verhältnismäßigkeitsgebot unserer Verfassung.

    Mir wäre lieber wir regulieren Seitenanbieter global härter für Datenschutz der Deutschen und Privacy der Bürger im Rest der Welt und setzten das dann auch mit gesetzlichen Maßnahmen dann durch wie der Österreicher, der ja gestern von Allan auch erwähnt wurde. Österreichische Tätigkeit statt deutscher Tatenlosigkeit oder “organisierter Verantwortungslosigkeit”, wie Weichert sein Nichthandeln zynisch auf seiner Website bewirbt.

    Wir werden da globale Regulierungen schaffen müssen. Schon die dusselige Diskussion über die Sonderbehandlung der Schleswig-Holsteiner, die über ihre IP-Adresse ausgefiltert werden sollten (was Zensursula nicht geschafft hat: vollständige Überwachung aller IP-Adressen, um die richtige auszufiltern), hat uns nur wieder erneut Zeit gekostet und Weichert hat uns erneut davon abgehalten, sinnvolle Lösungen zu suchen.

    Der technische Ansatz und der deutsche Ansatz, jede Datenübertragung von Drittanbieter händisch zu erlauben (und sich dann das Ergebnis gespeichert auf CD zusenden zu lassen, ist absurd.
    Absurdes Recht ist Unrecht, da es sich nicht durchsetzen listen. Es ist Gambling und Gaukeln.

    Wenn Facebook Mist macht, dann muss man es beweisen und denen hart an die Eier gehen. Wenn man keine Gesetze dazu hat, dann muss man sich welche machen. Haben wir bei WTO, UN, Genfer Konventionen und Internationalem Strafgerichtshof auch geschafft. Bremser von den Grünen wie Schaar, Weichert oder von Notz, die schon hysterisch von nationalem Notstand reden wie gestern, sind da keine Hilfe, sondern verhindern einen zukunftsweisenden Datenschutz.

    Am Rande:
    “Alle Datensätze löschen, die mit meiner IP abgespeichert sind.” Die Formulierung ist falsch. Du kannst nur die IP-Adresse löschen des Gerätes, das mit Dir für diesen Benutzer kommuniziert hat: wenn das ein Proxy mit 40.000 Usern, ein Cafe mit 100 Usern, ein offener WLAN-Acees-Point auf dem Flughafen Wien oder ein Router eine zehnköpfigen Familie ist, kannst das das nicht als Besitz einer bestimmten oder bestimmbaren Person deuten. Du löscht halt nur eine IP-Adresse auf dem Weg zu deinem Server.
    Di

    Antworten
  3. Johan
    Johan says:

    Auf dem barcampkiel (bcki.de) hatte ich eine Session unter Anwesenheit eines ULD–Mitarbeiters. In ganz anderem Zusammenhang hatte ich ein Beispiel von fremden Seiten eingebundener Bilder gezeigt. Und dort sofort den Hinweis bekommen, dass das ja datenschutztechnisch ein riesiges Problem sei und man keine fremden Bilder, JS–Bibliotheken, Twitter–Widgets, etc. einbauen dürfe.
    Schön zu sehen, dass die krude Auffassung auf mehreren Ebenen der Datenschützer konsequent vertreten wird. Andernfalls wäre mein Schubladendenken auch ernsthaft in Gefahr…

    Antworten
  4. Andreas Sch.
    Andreas Sch. says:

    Das besondere und kritische an Facebook ist die unglaublich große Zahl von Einbindungen des Like-Buttons in alle möglichen Webseiten. Selbst vielgenutzte Werbebanner oder Webcounter sind nicht so flächendeckend eingebunden. Bisher gab es deshalb keinen Handlungsbedarf, nun aber schon!

    Antworten
  5. Steffen
    Steffen says:

    Es wurde ja bereits angesprochen, dass vieles im Argen mit der Kommunikation seitens Facebook liegt und dies mit Sicherheit negativ wirkt.

    Technisch ist es seit sehr langer Zeit möglich, ja. Und in der Vergangenheit konnte man mittels Logfile Analysen sicherlich einiges “profilen”. Aber das neuartige an Facebook ist doch, dass sie das Profiling auf Nutzerebene “offen” betreiben, und das eben in einem Ausmaß, dass nicht die Technik das Problem ist, sondern die Methode seitens Facebook.

    So dass es schon Sinn macht, wenn dort ein regulierendes Organ drüber schaut.

    Antworten
  6. Z.
    Z. says:

    Vielen Dank für die verständliche Darstellung. Endlich hat man als Normal-Sterblicher auch das Gefühl etwas von den technischen Grundlagen zu verstehen und damit etwas informierter den öffentlichen Debatten zu folgen.

    Antworten
  7. Christof
    Christof says:

    Sehr gut! Danke, das erleichtert mein Gewissen ungemein und in Hinkunft werde ich daher ganz schamlos flattr-Buttons verwenden…

    In meinem letzten Blogeintrag http://www.pinkwerther.com/2011/11/datenschutz-like-button-und-so-weiter.html habe ich noch ein wenig über andere Aspekte geschrieben. Zum Beispiel glaube ich, dass das Blockieren von Tracking-Verfahren letztlich eine Art von Wahlverweigerung ist und diese Menschen sich damit selbst ein bißchen aus der Öffentlichkeit drängen…

    Antworten
  8. Aufschnürer
    Aufschnürer says:

    Zu diesem Thema gibt es noch viel Konflikt-Potenzial. Auch ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht und recherchiert. Letztlich habe ich als Konsequenz alle script-gesteuerten Social Plugins von meinem Blog verbannt. Für den “kleinen Blogger” ist der statisch verlinkte Share-Button durchaus ausreichend und datenschutzrechtlich unbedenklich.

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

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  6. [...] Den Hintergrund zu dieser Grafik schildert Henning Tillmann hier. [...]

  7. [...] Ausnahmsweise mal kein Bierglas Bild, sondern eine kleine Demonstration zum Thema Datenschutz. Wenn alle auf dem Facebook Like Button rumhacken, kann auch mal gesagt werden, daß das sogenannte “Tracking” von Benutzern auch ganz simple über ein Bild (eine Grafik) durchgeführt werden kann. Die Ursache hierfür ist die Art und Weise, wie Informationen im Internet über HTTP ausgetauscht werden, und ist so alt, wie das Internet selbst. Die oben angezeigte Grafik läuft auf dem Server tilli.me und legt auf drei verschiedene Arten Bewegungsprofile an. Wohl gemerkt: Es handelt sich hierbei um eine Grafik! Die Datensätze werden anhand der IP-Adresse, einer einzigartigen Computerkennung (Cookie) und eines Nicknames erhoben. Das letzte Beispiel soll somit das Verhalten eines Social Networks andeuten. henning-tillmann.de [...]

  8. [...] erwehren, daß wieder mal nur eine Sau durchs Dorf getrieben werden soll. Denn wie man bei Henning Tillmann sehr gut nachlesen kann, ist das eigentliche “Problem” schon zwanzig Jahre alt. Denn [...]

  9. [...] Datenschutz: Wie ein 1*1 Pixel großes Bild zum Tracking genutzt werden kann? Twittern(function() { var po = document.createElement(‘script’); po.type = ‘text/javascript'; po.async = true; po.src = ‘http://apis.google.com/js/plusone.js'; var s = document.getElementsByTagName(‘script’)[0]; s.parentNode.insertBefore(po, s); })();Momentan diskutiert die Politik über Datenschutz bei Facebook. Warum der Facebook Button im Bezug auf das Ausspähen von Nutzerdaten nichts Neues ist und wie mit einfachen Bildern euer Verhalten vertrackt werden kann, erfahrt ihr hier: Der Facebook-Like-Button oder: das Datenschutzproblem seit 20 Jahren (PrivacyImg) [...]

  10. [...] Tillmann erklärt, wie das Netz so funktioniert. Und warum seitenübergreifendes Tracking keine Erfindung von Facebook [...]

  11. [...] mangels Verständnis – die beiden in Einklang zu bringen. Nun hat Henning Tillmann einen wertvollen Beitrag zur Verdeutlichung des Denkmodells “Internet” verfasst, auf den ich hier gerne [...]

  12. [...] eine löbliche Offenbarung und gute Maßnahme zur Förderung des Medienverständnisses. Wenn es denn so gemeint wäre. Aber es geht den Autoren um etwas [...]

  13. [...] Internet da. Und dann sind es auch noch nicht nur die bösen Facebook-Buttons, sondern die Einbettungen sind einfach überall – [...]

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